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Aufsichtlicher Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP)

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bankenaufsicht machen sich ein Bild von den Risiken der Banken. Außerdem prüfen sie, ob die Banken imstande sind, angemessen mit diesen Risiken umzugehen. Diese Tätigkeit nennt man den „aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess“ oder auch SREP (für „Supervisory Review and Evaluation Process“). Der SREP ermöglicht eine einheitliche Überprüfung der Risikoprofile der Banken und dient der Aufsicht als Grundlage bei ihrer Entscheidung, ob Aufsichtsmaßnahmen erforderlich sind oder nicht.

Was ist der SREP?

SREP-Ergebnisse

Aggregierte Ergebnisse des SREP 2021

Einmal pro Jahr fasst die EZB die SREP-Ergebnisse der direkt von ihr beaufsichtigten Banken zusammen und veröffentlicht sie.

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Säule-2-Anforderungen (P2R)

Wir legen fest, wie viel Kapital die einzelnen beaufsichtigten Banken zur Deckung ihrer Risiken vorhalten müssen.

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Säule-2-Empfehlungen

Wir erwarten von den Banken, dass sie ausreichend Kapital vorhalten, um Stressphasen überstehen zu können.

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Wie führen wir den SREP durch?

Die Aufseherinnen und Aufseher verwenden bei ihrer Arbeit eine einheitliche Methodik und harmonisierte Instrumente. So ist sichergestellt, dass beim SREP alle Banken gleich behandelt werden. Überprüft und bewertet werden insbesondere das Geschäftsmodell, die interne Governance sowie die Kapital- und Liquiditätsrisiken der Banken.

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Geschäftsmodell

Die Aufsicht beleuchtet das Geschäftsmodell der Banken, um ihr Kerngeschäft, ihre wichtigsten Geschäftsbereiche, ihr Umfeld und ihre wesentlichen Schwachstellen besser zu verstehen.

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Interne Governance

Die Aufsicht untersucht genau, wie die Leitung einer Bank organisiert ist. Zu diesem Zweck überprüft sie Personen in Schlüsselpositionen und befasst sich auch mit den Funktionen, Leitungsorganen und Ausschüssen der jeweiligen Bank.

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Kapitalrisiken

Die Aufsicht beurteilt vier Risikokategorien: Kreditrisiko, Marktrisiko, Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch und operationelles Risiko.

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Liquiditätsrisiken

Die Aufsicht prüft, ob eine Bank in der Lage ist, ihren Liquiditätsbedarf kurzfristig zu decken – etwa in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wenn ihre Kundinnen und Kunden möglicherweise deutlich mehr Geld abheben als sonst.

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Worauf stützt sich der SREP?

Stresstests

Sinn und Zweck von Stresstests ist es, etwaige Schwachstellen der Banken schon frühzeitig im SREP-Prozess aufzuspüren und ihnen entgegenzuwirken.

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Aufsichtsprioritäten

Jedes Jahr legt die EZB-Bankenaufsicht die Aufsichtsprioritäten, d. h. die Schwerpunktthemen, des SREP für das kommende Jahr fest.

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Risikobewertung

Die EZB-Bankenaufsicht ermittelt und bewertet alljährlich die Risiken der Banken, um Schwerpunktbereiche für den SREP zu bestimmen.

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